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Parodontitis Zahnfleischentzündung Behandlung von Parodontitis

Unter Parodontitis (früher Parodontose) versteht man die Entzündung des sogenannten Zahnhalteapperates, was Parodont, Zahnfleisch und Kieferknochen sind. Der Schwund des Zahnhalteapperates ist eine Folge der Parodontitis, dabei können sowohl das Zahnfleisch als auch der Kieferknochen betroffen sein. Nach der Karies ist die Parodontitis die 2- häufigste Erkrankung der Mundhöhle. Sie ist weltweit verbreitet und die Hauptursache für ausfallende Zähne. Der Zahnhalteapperat besteht aus den Strukturen, die nicht zum Zahn direkt gehören und die den Zahn im Kiefer fixieren. Das, von der Wurzelhaut umgebene Wurzelelement, liegt um die Zahnwurzel herum.

Diese Wurzelhaut hat die wesentliche Verbindungsfunktion, da sie den Zahn mit dem knöchernen Kiefer verbindet und das Zahnfleisch die Zahnwurzel umschließt. 
Wurzelelement, Wurzelhaut, knöcherner Kiefer und Zahnfleisch sind die Strukturen, die bei einer Parodontitis entzündet sind und dadurch geschädigt werden. Nach der Lokalisation des Krankheitsbeginns teilt man eine Parodontitis ein. Beginnt die Erkrankung am Zahnfleischsaum des Zahns, wird sie marginale Parodontitis genannt.

Bei Beginn an der Zahnwurzelspitze nennt man sie apikale Parodontitis. Eine Parodontitis entsteht über Monate. Sie bleibt lange Zeit unentdeckt, da die Symptome häufig nicht sehr ausgeprägt sind. Entzündet sich das Zahnfleisch wird es rot und schwillt an. Zahnfleischbluten kann ein Warnhinweis sein. Mit der Bildung von Zahnstein beginnt in vielen Fällen die Krankheit. Zahnstein ist nicht durch Schmerzen zu erkennen, sondern nur durch eine gelbliche Verfärbung der Zähne. Karies und Parodontitis werden durch dieselben Bakterien verursacht. Zahnschmerzen und Löcher in den Zähnen sollten immer Anlass sein, zum Zahnarzt zugehen. Bei einer Karieserkrankung wird ihr Zahnarzt sie immer auf einer Parodontitis hin untersuchen. Ist einer Zahnfleischtasche entstanden, kann sich hier durch die Entzündung Eiter bilden.

Wenn beim Zähneputzen oder bei Druck auf das Zahnfleisch Eiter hervorquillt ist dies ein Symptom. Bildet sich der Zahnhalteapperat zurück, ist mehr von der Zahnbasis zu sehen, weil es so aussieht als wenn die Zähne gewachsen wären. Unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen sollten sie, wenn die Zähne, im Endstadium der Parodontitis wackeln. Nur so ist der Zahn vielleicht noch zu retten. Die Diagnose der Parodontitis wird beim Zahnarzt gestellt. Er schaut sich zuerst genau die Zähne und das Zahnfleisch an. Mittels eines kleinen gebogenen Spiegels kann er die Teile der Mundhöhle beurteilen, die man selber nie zu Gesicht bekommt.

Zahnfleischentzündungen können Rötungen und Schwellungen verursachen, ebenso auch leicht auslösbares Zahnfleischbluten. Anhand gelber Verfärbungen der Zähne erkennt der Zahnarzt den Zahnstein, bei kleinen weißen Flecken an den Zähnen, oder größeren dunklen Löchern erkennt der Zahnarzt, den Karies. Hat er sich einen optischen Überblick über die Mundhöhle gemacht, nimmt der Zahnarzt bei einem Parodontitis- Verdacht eine spezielle kleine Sonde zur Hilfe, um die Tiefe von Zahnfleischtaschen zu bestimmen. Mit dieser kleinen Sonde fährt er zwischen Zahn und Zahnfleisch in die Tiefe. Er bestimmt den Abstand zum Zahnfleisch, wenn er auf Widerstand stößt. Ist dieser Abstand zu groß, liegt eine Zahnfleischtasche vor. Die Endometrie ist eine andere alternative und genauere Methode, um die Tiefe der Zahnfleischtaschen zu bestimmen. Durch leichten Druck auf das Zahnfleisch prüft er, ob sich aus so einer Zahnfleischtasche Eiter entleert, welches bei einer akuten Entzündung entsteht. Der Zahnarzt nimmt den Zahn in eine Art Zange, um die Stabilität des Zahnhalteapperates zu bestimmen. Bei Desmodontometrie Untersuchungen bewegt der Zahnarzt mit der Zange den Zahn, um zu schauen, ob dieser noch fest sitzt. Bei Verdacht auf eine Entzündung des Kieferknochens wird ein Röntgenbild angefertigt. Auf einem Röntgenbild kann man eine Entzündung als verdunkelten Bezirk im hellen Knochen erkennen. Durch so ein Röntgenbild erhält man auch Informationen, ob sich der Knochen bereits zurück gebildet hat und, ob die Entzündungen noch an anderen Stellen im Kiefer zu finden ist. 

 
  
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